Bei den Optiken unterscheidet man Linsenteleskope (Refraktoren) und Spiegelteleskope (Reflektoren). Wie die Namen bereits vermuten lassen fällt das einfallende Lich zuerst entweder auf eine Linse bzw. einen Spiegel.
Alle Teleskop-Optiken haben gemeinsam, dass sie Licht sammeln. Die Lichtsammlung beruht darauf, dass bei den verwendeten Linsen und Spiegel parallel einfallende Lichtstrahlen in einem Punkt der Brennebene gebündelt werden.
Bei kleineren Öffnungen ist die Frage welche Optik man bevorzugt eher philosophisch. Bei größeren Öffnungen, ab ca. 15 cm, steigen die Preise für Linsenfernrohre schnell in astronomische Höhen, so dass die Wahl schon aus diesem Grunde eher auf ein Spiegelteleskop fallen wird.
Auf die spezifischen Eigenschaften der Optiken wird auf den jeweiligen Unterseiten eingegangen. Hier eine kurze Übersicht über die Vor- und Nachteile:
Linsenteleskope (Refraktoren) | Spiegelteleskope (Reflektoren) |
---|---|
Vorteile: + sehr scharfe Abbildung + keine Abschattung |
Vorteile: + kuze Bauform + kein Frabsaum um helle Objekte + Spiegel können auch mit großem Durchmesser gefertigt werden |
Nachteile: - lange Bauform - Farbsaum um helle Objekte - Linsendurchmesser begrenzt |
Nachteile: - Abschattung durch den Fanspiegel - Gerinfügige Bildunschärfe - Justierung erforderlich |
Erstellt am 22.Dezember 2024 von Martina Haupt