Die Phasengestalt des Mondes bot unseren Vorfahren eine Gelegenheit das Jahr in Abschnitte zu teilen. Jeder Abschnitt umfasste den Zeitraum von einem Neulicht, das heißt der ersten Sichtbarkeit der schmalen Mondsichel nach Neumond, zu nächsten Neulicht. Dieser Zeitraum wurde Monat genannt.
Die Phasengestalt des Mondes ist bereits mit bloßem Auge zu erkennen, das heißt es wurden weder Teleskopen noch Visuren oder Messinstrumente benötigt um den Beginn eines neuen Monats festzulegen.
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Ein Mondkalender oder Lunarkalender basiert ausschließlich auf dem Lauf des Mondes. Man spricht auch von einem freien Mondkalender oder einem ungebundenen Mondkalender um den Mondkalender vom Lunisolarkalender abzugrenzen. Bei einem Lunisolarkalender wird, durch den gelegentlichen Einschub eines Schaltmonats, eine Anpassung des Mond-Jahrs an das Sonnen-Jahr vorgenommen.
In einem Mond-Kalender werden zwölf Mond-Monate zu einem Mond-Jahr oder Lunarjahr zusammengefasst. Dieses Mond-Jahr ist um 11 Tage kürzer als ein Sonnnen-Jahr. Hierin besteht auch das Problem der Mond-Kalender
Viele Mond-Kalender teilten das Jahr in jeweils 6 Monate mit 30 Tagen und 6 Tagen mit 29 Tagen ein. Das heißt es wurde, sechsmal aufgerundet und sechsmal abgerundet, denn die Länge eines Mond-Monats beträgt 29,53 Tage.
Die Phasengestalt des Mondes ist bereits mit bloßem Auge zu erkennen, das heißt es wurden weder Teleskopen noch Visuren oder Messinstrumente benötigt um den Beginn eines neuen Monats festzulegen. Bei den meisten Mondkalendern ist der Mond-Monat der Zeitraum von einem Neulicht, also der ersten Sichtbarkeit der schmalen Mondsichel nach Neumond bis zum nächsten Neulicht. Diese war, klaren Himmel vorausgesetzt, für jeden leicht zu beobachten. Wenn der Himmel bewölkt war, dann konnnte man den Beginn des neuen Monats ermitteln indem man die Tage abzählte.
Ein Sonnen-Jahr hat 365,24 Tage und von einem Neulicht zum nächsten Neulicht vergehen 29,53 Tage. Ein Mond-Jahr mit 12 Mond-Monaten hat demnach 12 × 29,53 Tage = 354,36 Tage. Das Mond-Jahr ist also um rund 11 Tage kürzer als das Sonnen-Jahr. Diese 11 Tage summieren sich nach zwei Jahren auf 22 Tage und nach drei Jahren auf 33 Tage auf. Es muss also spätestens nach drei Jahren ein Schaltmonat eigefügt werden, wenn man verhindern möchte, dass zum Beispiel der Lenzmond (Frühlingsmonat) im Laufe der Jahre in den Winter rutscht. Ohne diese Schaltmonate verschiebt sich der Beginnn des Mond-Jahres, bezogen auf das Sonnen-Jahr, um 11 Tage pro Jahr nach vorne. Ohne Schaltmonat stimmen der jeweiligen Jahresanfänge im Mond-Kalender und im Sonnen-Kalender erst nach 34 Mond-Jahren bwz. 33 Sonnen-Jahren wieder recht gut überein.
Wie bereits oben erähnt, vergehen von einem Neulicht zum nächsten Neulicht 29,53 Tage. Ein Mond-Jahr mit 12 Mond-Monaten hat demnach 12 × 29,53 Tage = 354,36 Tage. Da man im Kalenderjahr nur mit vollen Tagen rechnet, also die Bruchteile vernachlässigt, hat ein Mond-Jahr mit jeweils sechs Monaten zu 29 Tagen und sechs Monaten zu 30 Tagen 6 × 29 + 6 × 30 = 354 Tage. Ein Mond-Jahr ist also um rund ⅓ Tag länger als ein Kalenderjahr im Mond-Kalender. Das führt dazu, dass sich das Neulicht nach rund drei Jahren um einen Tag „verspätet”. Um dies zu verhindern muss also rund alle drei Jahre ein Schalttag eingefügt werden.
Die Regeln für die Schaltmonate und Schalttage können beliebig kompliziert sein; die Schaltmonate und Schalltage können aber auch einfach bei Bedarf von der Obrigkeit „angeordnet” werden.
Um Abhilfe zu schaffen wurden zunächst Lunisolarkalender eingeführt, bei denen – mehr oder weniger erfolgreich – versucht wurde die Länge des Mond-Jahres an die Länge des Sonnen-Jahres anzupassen. Auch in den Lunisolarkalendern konnten die Schaltregeln beliebig kompliziert werden.
Die Kenntniss der Schaltregeln der Mondkalender und Lunisolarkalender war immer nur wenigen, eingeweihten Menschen vorbehalten. Häufig handelte es sich dabei um Priester oder um Gelehrte, die der Regierung nahe standen. Es lag im Interesse dieser priveligierten Minderheit, dass es keine einfachen Regeln fü das Kalenderwesen gab, da dies den Verlust ihrer Vormachtstellung bedeutet hätte.
Bereits im alten Ägypten nutzte man, um der Problematik der Mondkalender und Lunisolarkalender zu umgehen, einen reinen Sonnenkalender als offiziellen Kalender. Daneben existierte aber auch ein Mondkalender, der für die Festlegung der Termine von Festen und Ritualen genutzt wurde. Bekannter als der Ägyptische Sonnen-Kalender ist der Julianische Kalender, der im Jahre 45 v. Chr. eingeführt wurde. Ungenauigkeiten aus dem Julianischen Kalender wurden dann im Gregorianischen Kalender korrigiert, der 1582 n. Chr. eingeführt wurde.
Inzwischen wird geschäftlich und interkulturell weltweit der gregorianische Sonnenkalender benutzt. Parallel dazu werden aber, zur Bestimmung der Termine religiöser Feste immer noch die alten Mondkalender benutzt. Bekanntestes Beispiel hierfür ist der islamische Mondkalender.
Der Islamische Mondkalender kennt 12 Monate, die abwechselnd 30 und 29 Tage lang sind, dabei wird in Schaltjahren ein Tag an den letzten Monat gehangen, der dann 30 Tage lang ist. Der Schalttag ist notwendig, da das islamische Jahr etwas ⅓ Tag kürzer ist als das Mond-Jahr. Ein neuer Monat beginnt im islamischen Kalender mit dem Neulicht.
Jahr islaminsche Kalenderjahr ist mit 254 Tagen um 11 Tage kürzer als ein Sonnenjahr. Dadurch wandern die Monate mit der Zeit rückläufig durch das Sonnenjahr. Der Ramadan, der mit Sicherheit bekannteste Monat des islamischen Kalenders, und die mit diesem Monat verbundene Fastenzeit wandern also – bezogen auf den gregoriansichen Kalender – durch das ganze Jahr. Genauso wie die große Pilerfahrt Haddsch. Beide Feste finden auch immer wieder in den westlichen Medien Erwähnung.
Ein neuer Tag beginnt im islamischen Kalender mit dem Sonnenuntergang. Die Woche beginnt mit dem Sonntag und der religiöse Feiertag der Woche ist der Freitag mit dem Hauptgebet.
Trotz aller wissenschafti schreiben viele Menschen dem Mond magische Kräfte zu. Dem Mond wird ein Einfluss auf unser tägliche Leben zugeschrieben. Es gibt deshalb Tage, die für bestimmte Aufgaben besser oder schlechter geeignet sind.
Für diese Menschen, die an die Kraft des Mondes glauben, gibt es spezielle Mondkalender. Bei diesen Mondkalendern handelt es sich erstmal um „normale“ Kalender, das heißt das Kalendarium entspricht des gregorianschen Kalenders für das aktuelle Jahr. Zusätzlich sind in diesen Kalendern die Mondphasen eingetragen und es gibt Hinweise für welche Aufgaben dieser Tag besser oder weniger gut geeignet sind. Diese Hinweise betreffen beispielsweise das Gärtnern, den Friseurbesuch, die Ernährug oder die Gesundheit.
Die Ähnlichkeit der Wörter „Mond” und „Monat” ist kein Zufall. In dem Wort „Monat” steckt tatsächlich das Wort „Mond” und bei praktisch allen frühen Kalendern handelt es sich um Mondkalender.
In der Regel begann in den Mondkalendern immer zu Neumond ein neuer Monat, der Vollmond lag also in der Mitte eines jeden Monats. Die alten Bezeichnungen für die Mond-Monate haben sich heute als Namen für den ersten Vollmond im Monat erhalten. Hierbei handelt es sich um Germanische bzw. Althochdeutsche Namen. Diese Namen stammen also aus der Zeit um 1000. v. Chr. bis 1000 n. Chr.
Ein Sonnen-Jahr hat 365,24 Tage und zwischen zwei Vollmonden vergehen 29,53 Tage*. Deshalb gibt es rund alle 33 Monate einen zweiten Vollmond in einem Monat, wenn man sich auf den gregorianischen Sonnenkalender bezieht, wie er heute weltweit verwendet wird. Dieser zweite Vollmond im Monat wird als Blue-Moon bezeichnet.
* Diese 29,53 Tage werden als synodischer Monat oder Lunation bezeichnet.
Vor der Erfindung und allgemeinen Einführung der elektrischen Straßenbeleuchtung war der Mond die einzige Lichtquelle, die die Nacht erhellte; abgesehen von Kerzen und Fackeln, die aber wegen des offenen Feuers auch immer eine Gefahrenquelle für größere Brände waren (und auch heute noch sind). In heißen, südlicheren Gebieten kommt noch hinzu, dass die Nachttemperaturen oft angenehmer sind als die Hitze des Tages. Deshalb wurden abendliche oder nächtliche Rituale, Feiern oder Versammlungen gerne in Vollmondnächten abgehalten.
In der Symbolik steht der Vollmond für Fülle, Ernte, Erfüllung und Wiedergeburt.
Aber auch in Mythen und Sagen und im Aberglauben spielt der Vollmond eine wichtige Rolle. Hier symbolisiert er – unter anderem – Kraft (z.B. für Rituale), Wahnsinn (z.B. Mondsucht) oder Verwandlung (z.B. in Werwolf-Geschichten). Auch in der filmischen Dramaturgie wird das Mondlicht gerne genutzt.
Aber nicht nur dem Vollmond werden Kräfte nachgesagt. Auch die anderen Monsphasen sollen, so glauben manche Menschen einen Einfluss auf unser Leben haben. Für diese Zeitgenossen gibt es moderne Mond-Kalender, denen ein eigener Abschnitt auf dieser Seite gewidmet ist.
Bevor Sonnen-Kalender, so wie wir sie kennen, in der gesamten Bevölkerung verbreitet waren nutzten die Menschen die Mondphasen um das Jahr in Abschnitte zu teilen. Bei den meisten Mondkalendern umfasste jeder Mond-Monat den Zeitraum von einem Neulicht (erste Sichtbarkeit der schmalen Mondsichel nach Neumond) bis zu nächsten Neulicht. Der Vollmond markierte also in der Mitte eines jeden Monats. Dabei wurden den einzelnen Mond-Monaten Bezeichnungen gegeben, die einen Bezug zum Leben dieser Menschen im Jahreslauf hatten. Diese Bezeichnungen variieren regional und kulturell, d.h. sie sind weder einheitlich noch eindeutig.
Mit der Einführung des Julianischen Kalenders bzw. des Gregorianischen Kalenders, die ja reine Sonnenkalender sind, gerieten die alten Namen der Monate aber nicht völlig in Vergessenheit. Die alten Namen der Mond-Monate wurden im Laufe der Zeit zu den Namen des ersten Vollmonds im Kalendermonat.
Die Überschrift dieses Abschnitts ist also nicht ganz präzise. Korrekt müsste sie lauten: „Die Germanischen und Althochdeutschen Namen der Mond-Monate”
Hartung:
Der Name Hartung ist von „Hartmond” oder „Hartmonat” abgeleitet und bezieht sich auf den hartgefrorenen Boden. [2]
Eismond:
Der Name Eismonat bezieht sich auf die strenge (harte) Kälte, die oft im Januar eintritt. [2]
Wolfsmond:
Der Name Wolfsmond bezieht sich auf das Geheul der Wölfe, die im Januar besonders hungrig waren und vor den Dörfern heulten. [2]
Man glaubte auch die Wölfe würden öfter heulen als in den anderen Monaten.
Hornung:
Hierfür gibt es (mindestens) zwei Theorien:
1. Die Rothirsche werfen in dieser Jahreszeit ihr Geweih ab. [2]
2. Der Februar hat als einziger Monat nur 28 bzw. 29 Tage.
Man nimmt daher an, dass er deshalb im Alt- und Mittelhochdeutschen mit dem wenig schmeichelhaften Namen hornunc bezeichnet wurde, was soviel wie: Bastard. [2]
Schneemond:
Der Name Schneemond bezieht sich darauf, dass die Landschaft häufig mit einer geschlossenen Schneedecke bedeckt ist. [2]
Hungermond:
Zu Ende der Winterzeit wurden die Nahrungsvorräte knapp und die Jagd war durch die teilweise immer noch winterlichen Witterungsbedingungen erschwert.
Lenzmond:
Die Bezeichnung Lenzmond leitet sich direkt von „Lenz, dem althochdeutschen Begriff für den Frühling ab.
Im März findet auch eine der beiden Tag-und-Nachtgleichen statt, die auf der Nordhalbkugel den Frühlingsbeginn markiert. [2]
Fastenmond:
Die christliche Fastenzeit fällt häufig in den März
Ostermond:
Die alte deutsche Bezeichnung Ostermond bezieht sich auf die Tatsache, dass Ostern meistens in den April fällt. [2]
Grasmond:
Der Name Grasmond bezieht sich darauf, dass die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und das Gras in dieser Jahreszeit besonders stark wächst
Wonnemond:
Der „Wonnemonat Mai” ist auch heute noch vielen Menschen ein Begriff. Hierbei handelt es sich eine Abwandlung des alten deutschen Monatsnamens Wonnemond.
Ursprung ist das alt- und mittelhochdeutschen Wort für Freude (wunni), andererseits ist der Begriff aber auch mit wunne verwandt, was Futterplatz oder Weide bedeutet:
Zu dieser Jahreszeit trieb man traditionell das Vieh wieder auf die Weide. [2]
Blumenmond:
Im Mai steht die Natur auf der Nordhalbkugel der Erde in voller Blüte und es erblühen viele Blumen
Pflanzmond:
Im Mai ist in vielen Regionen die Zeit der Nachtfröste vorbei und es ist eine gute Zeit für die Aussaat und um die Beete zu bestellen
Rosenmond:
Im Juni stehen die Rosen in voller Blüte
Brachmond:
Die alte deutsche Bezeichnung Brachmond oder Brachet geht auf die Dreifelderwirtschaft zurück,
bei der die landwirtschaftliche Fläche in drei Teile aufgeteilt und dann im jährlichen Wechsel bewirtschaftet wurde.
In diesem Monat wurde traditionell das Brachfeld bearbeitet. [2]
Honigmond:
Im Frühsommer nimmt der Mond manchmal eine honiggelbe Farbe an.
Diese Färbung entsteht durch Streuung des Lichts in der Erdatmosphäre, wenn der Mond tief am Himmel steht.
Außerdem ist jetzt die Zeit der Honigernte.
Heumond:
Der Juli-Vollmond wird traditionell als Heumond bezeichnet, speziell im süddeutschen Raum auch Heuet. Der Grund: Zu dieser Jahreszeit findet die Heuernte statt. [2]
Donnermond: Im Juli gibt es relativ häufig Gewitter
Erntemond/Getreidemond:
Um den August wird die Getreideernte eingebracht.
Auf diese Tatsache bezieht sich die alte deutsche Bezeichnung Erntemond.
In manchen Dialekten wurde der Monat August auch als Ernting bezeichnet. [2]
Die scheinbare Bahn, die der Mond vor dem Hintergrund des Sternenhimmels zieht, verläuft zu dieser Jahreszeit über dem östlichen Horizont sehr flach. Dadurch verschiebt sich in den Tagen um den Vollmond der Zeitpunkt des Mondaufgangs nur wenig. Ergebnis sind mehrere Nächte mit hellem Mondlicht in Folge. Vor der Einführung der modernen, mit Beleuchtung ausgestatteten Landmaschinen ermöglichte es dieser Effekt, bei entsprechender Witterung die Erntearbeiten bis in die Nacht fortzusetzen. [1]
Herbstmond:
Zur Tagundnachtgleiche im September überquert die Sonne zum zweiten Mal den Äquator, diesmal von Norden nach Süden.
Auf der Nordhalbkugel der Erde markiert dieser Moment den kalendarischen Herbstbeginn.
Entsprechend wurde der September-Vollmond traditionell als Herbstmond, Herbstmonat oder Herbsting bezeichnet. [2]
Scheiding:
„Scheiding” (oder „Scheidungsmonat”) bedeutet wörtlich „der Scheidende” oder „der, der trennt”.
Hiermit wird das Ende des Sommers und den Beginn des Herbstes symbolisiert.
Der Scheiding „scheidet” (oder trennt) die warme von der kalten Jahreszeit.
Weinmond:
Die alte deutsche Bezeichnung Weinmond geht auf den Zeitpunkt der Weinlese zurück. [2]
Gilbhart:
Diese Bezeichnung leitet sich von „gilben”, was soviel wie gelb werden bedeutet, ab und beschreibt damit die typisch gelben Herbswälder.
Nebelmond/Nebelung:
Im Herbst kommt es in Mitteleuropa vermehrt zu Nebel. Deswegen wurde der November-Vollmond im Deutschen traditionell als Nebelmond, Nebelmonat oder Nebelung bezeichnet. [2]
Frostmond:
Diese Bezeichnung bezieht sich auf die sinkenden Temperaturen und die ersten Fröste, die im November auftreten können.
Julmond:
Die altdeutschen Bezeichnungen Julmond und Julmonat wurden vom Julfest abgeleitet, dem germanischen Fest zur Wintersonnenwende, das am kürzesten Tag des Jahres gefeiert wurde. [2]
kalter Mond/Frostmond:
Diese Bezeichnung bezieht sich auf die kalte Jahreszeit.
Langnachtmond:
Im Nächte im Dezember sind auf der Nordhalbkugel der Erde die längsten Nächte im Jahreslauf.
Aktualisiert am
28.01.2026, 16:38 UTC
Von: Martina Haupt
Kontakt: martina.haupt[ät]amateursternwarte.de